
1. Parkett und Untergrund als System prüfen
Die Anforderungen an Untergrund, Feuchte, Akklimatisierung, Fußbodenheizung und Randfugen variieren je nach Produkt und Aufbau. Entscheidend ist die aktuelle Verlegeanleitung für dein Parkett, nicht ein Wert aus einem anderen Projekt.
2. Den Raum dort messen, wo die Dielen liegen
Messe Länge und Breite mehrfach. Halte Nischen, Pfeiler und feste Einbauten fest. In einer L-Form oder einem komplexen Raum müssen alle Teilmaße zusammen die echte, zusammenhängende Bodenfläche abbilden.
3. Verlegerichtung bewusst wählen
Die Richtung beeinflusst Reihenanzahl, Zuschnitte und Fugenlage. Licht und Raumform können bei der Entscheidung helfen, aber auch die Berechnung: Vergleiche beide Richtungen mit denselben Regeln.
4. Erste und letzte Reihe gemeinsam rechnen
Ohne Vorplanung kann die letzte Reihe unnötig schmal werden. Der Verlegeplaner zeigt die Reihenbreiten nach der gewählten Randfuge und warnt, wenn ein von dir festgelegtes Mindestmaß nicht aufgeht.
5. Kopffugen versetzen
Kopffugen benachbarter Reihen dürfen nach deinen Produktvorgaben nicht zu dicht liegen. Trage Mindestversatz und Mindestlänge des Endstücks ein, damit der Plan Startstücke und Reststücke daran misst.
6. Maße während der Arbeit gegenprüfen
Der tatsächliche Schnitt richtet sich nach dem Maß vor Ort. Prüfe besonders an schiefen Wänden, Nischen und Hindernissen erneut und behandle den Plan als nachvollziehbaren Ausgangspunkt, nicht als Garantie.